Diesen Sommer gab es von der Bahn für junge Leute Zugfahrten für 24€ – da konnte ich natürlich nicht widerstehen und hab mir sofort zwei besorgt. Da die Gültigkeit begrenzt war musste ich diese nun endlich einlösen und habe mich nach einem ausführlichen Studium meiner Lonely Planet Reiseführer für Heidelberg entschieden.
Also habe ich mich vergangenen Freitag wieder alleine auf den Weg gemacht und bin mit Kamera und meiner neuen Drohne bewaffnet über Frankfurt nach Baden-Württemberg gefahren. Dort angekommen habe ich nur kurz meine Klamotten in die Jugendherberge gebracht und bin sofort ins Zentrum der romantischen Stadt am Neckar aufgebrochen. Zweieinhalb Tage begab ich mich in Heidelberg auf Erkundungstour in der Stadt der ältesten Universität Deutschlands.
Das Wetter meinte es leider selten gut mit mir aber wenn sich die Sonne dann doch blicken ließ war die Freude umso größer. Auch das Sturmtief Fabienne musste natürlich genau dieses Wochenende über Deutschland ziehen. Wegen ihr musste ich mir spontan eine Jacke kaufen und beim Heimweg eine Umleitung fahren, da die ICE-Strecke zwischen Nürnberg und Regensburg aufgrund von Unwetterschäden gesperrt war. Bevor es jedoch zurück nach Passau ging musste ich am Montag noch kurz in Frankfurt ein wenig mit der Drohne fliegen und die Deutsche Skyline in Luftaufnahmen festhalten.
Ich flüchte vor dem Willkommens-Regen in den Heidelberger Untergrund
Der Schlangenweg schlängelt sich den Berg hinauf...
Heidelbergs Schloss thront über der Altstadt
Der Dicke Turm des Schlosses wurde 1689 gesprengt
Panoramablick vom Philosophenweg
Aus der Luft: Heidelberg als Weltkugel
Flug mit der Drohne über Heidelbergs Altstadt
Die Abendsonne erleuchtet die Alte Brücke und das Schloss
Im Sonnenuntergang lässt sich's super über dem Neckar fliegen
Die nächtlich beleuchtete Heiliggeistkirche unterm Schloss
Heidelbergs Altstadt von oben
Straßenbeleuchtung
Blick vom Schiff Königin Silvia auf das Schloss
Zwei der vier Schlösser bei Neckarsteinach
Mittelburg in seltenem Sonnenschein
Heidelbergs obere Schiffsschleuse
Das prächtige Brückentor
Rückansicht des Schlosses
Die wohl bekannteste Schlossruine der Welt
Blick vom Schloss über die Stadt
Noch ein kleiner Planet vom Schloss
Vorboten kündigen das Sturmtief Fabienne an
Ungemütliches Wetter auf dem Schlossberg
Die Ruhe nach dem Sturm
Hinterm Königstuhl lässt sich der blaue Himmel erahnen
Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Die originale Standseilbahn von 1907 führt vom Schloss über einen Kilometer und 260 Höhenmeter bei teils 43% Steigung zum Gipfel des Königsstuhls
Ausgestorbener Innenhof des Schlosses
Überreste von Fabienne reflektieren die Ruinen
Nächtlicher Drohnenflug
Heidelbergs Altstadt im Dunkeln
Der Heiligenberg als Mittelpunkt der Erde...
...hier liegt die unheimliche Thingstätte mit Platz für 28.000 Menschen
Der Weg zum Studentenkarzer der ältesten Universität Deutschlands...
...führt zu den Gefängniszellen für unartige Studenten
Alte Uni-Aula
Ein wenig Grün im botanischen Universitätsgarten
Faszination Blüte
100m über dem Main in Frankfurt
Frankfurt als Kugel
Die Drohne vorm Turm des Kaiserdoms St. Bartholomäus
Nach Semesterende hatte das Sommerloch nun endlich Sendepause und wir sind für ein verlängertes Wochenende nach Tschechien Richtung Prag gefahren. Nach der Bewältigung abenteuerlich kurviger Straßen und einem Zwischenhalt auf der Burg Karlštejn verbrachten wir vier spannende und abwechslungsreiche Tage in dieser beeindruckenden Stadt.
Wir haben die Prager Burg ausführlichst erkundet, diverse Kirchen und Friedhöfe besichtigt, mit dem Boot eine Tour über die Moldau genossen, oft ganz simpel den Ausblick über die Stadt bewundert und es uns bei deftigem Essen und passenden Getränken einfach gut gehen lassen. All diese neuen Eindrücke erlauben es mir jetzt, ein weiteres Land auf meiner Weltkarte freizurubbeln – was eigentlich angesichts der Nähe viel zu spät erst passiert. Dieser Kurztrip hat sich also wieder voll gelohnt und die Lust aufs Reisen nur verstärkt…
Die Burg Karlštejn war 25km vor Prag der erste Halt
Blick aus den Schlafgemächern in den Herbst
Karlštejns Innenhof
Friedhof Vyšehrad in Prag
Blick auf Prag vom Kloster Strahov
Veitsdom inmitten der Prager Burg
Das Innere der gotischen Kathedrale
St. George's Basilika
Julius auf der Prager Burg
Das Eiffeltürmchen auf dem gegenüberliegenden Hügel Petřín...
...und der Blick von selbigem über Prags Stadtzentrum
Die berühmte Karlsbrücke voller Touristen
An der John Lennon Wall ist die Realität surreal
Dämmerung vor der Bootsfahrt auf der Moldau
Die Karlsbrücke bleibt gut besucht
Die Prager Burg mit dem Veitsdom bei Nacht
Teynkirche am Altstädter Ring
Das Nationalmuseum am Wenzelsplatz
Etwas Farbe am Markt in der Altstadt
Ausblick vom Rathausturm
Seifenblasen auf dem Altstädter Ring
Die Türme der Teynkirche
St. James Basilika
Kafka soll wohl auch mal hier gewesen sein
Etwas Gold in der Spanischen Synagoge
Die Pinkas-Synagoge ist mit den Namen von knapp 80.000 Opfern des Holocaust beschriftet
Alter jüdische Friedhof in Prag
Blick von der Philharmonie auf die Burg
Promenade an der Moldau...
...mit dem tanzenden Haus im Blick
Die Moldau voller Tretboote
Sonnenuntergang vom Fernsehturm in Žižkov
Das höchste Gebäude Prags von unten
Karlsbrücke bei Nacht
Moldau vor Karlsbrücke vor Prager Burg...
...das Gleiche - nur anders
Frühmorgendliche Leere auf der Karlsbrücke
Sonnenaufgang hinter Prags Skyline
Morgenhimmel hinter den Türmen der Tyn
Das Metronom symbolisiert eine neue Ära für Tschechien