Vermutlich war es der letzte Ausflug in diesem außergewöhnlichen Jahr. Als „junger Mensch“ musste ich mir natürlich auch dieses Jahr wieder das Sommer-Ticket der Bahn gönnen. Nach dem Trip in die sächsische Schweiz drohten die zwei verbleibenden Freifahrten aber im September zu verfallen. Also habe ich mir die Zugverbindungen ab Passau angesehen und nach Städten gesucht, die mir bisher unbekannt und laut Dr. Google sehenswert sind.
Entschieden habe ich mich dann für Hannover und bin nach dem Feierabend mit dem ICE 5 entspannte Stunden dorthin gedüst. Leider war das Wetter doch schon recht herbstlich, grau und teils verregnet. Aber zweifelsohne haben die Herrenhäuser Gärten ihre Auszeichnungen verdient, eine wirklich wunderschöne Parkanlage! Und schon wegen der vielen rumflitzenden Oachkatzl (Deutsch: Pl., die Eichhörnchen) dort hat es sich für meine Archivphotographien mehr als gelohnt!
Generell hat Hannover einige sehenswerte Ecken zu bieten und ist eine sehr grüne Stadt. Auch das Sprengel Museum für moderne Kunst bietet interessante Exponate, wenn auch sehr verwirrende Architektur. Ich glaube, ich habe nur die Hälfte der Ausstellungen überhaupt gefunden. Ein wenig imposanter kommt da das Neue Rathaus daher – und natürlich auch der Spaziergang entlang der anderen Sehenswürdigkeiten der Altstadt am Roten Faden durfte nicht fehlen. Ich war ehrlicherweise überrascht, wie groß Hannover ist und wie viel die Stadt zu bieten hat dafür, dass ich sie absolut nicht auf dem Schirm hatte. Ich jedenfalls werde wieder kommen – wenn die Sonne scheint.
Schmuckhof vorm Bibliothekspavillon
Pflanzenkunst im Berggarten
Die Kuppel des Sea Life mitten im Berggarten
Ein hungriges Fliegehörnchen
Aufmerksam auf Ausschau: Flauschiges Oachkatzl
Eichhörnchen spielen Fangen
Hey there!
Blick vom Schloss Herrenhausen über die Gärten
Große Fontäne im menschenleeren Herrenhäuser Garten
Das könnte auch als Bild eines Geysirs aus Island durchgehen
Glockenfontäne vorm Schloss
Eine recht passable Makro-Aufnahme
Scheinbar waren die hier ebenfalls Wein-Fans?
Ein wenig Glamour auf der Bühne des Gartentheaters
Auch prächtige Palmen gibt's hier
Ein Blick entlang der Hauptallee des Gartens
Über 2 Kilometer an 1300 Linden entlang durch die Herrenhäuser Allee
Neues Rathaus im Maschpark
So schöne Baugerüste habe ich lange nicht gesehen
Ich dachte eigentlich, Segways wären endlich gestorben
Spiegelung des neuen Rathauses im ruhigen Maschteich
Ohne Regentropfen geht der Maschteich wirklich als Spiegel durch
Ein letztes Mal der Maschteich...
Eichhörnchen können den Baugerüsten wohl mehr abgewinnen als ich
Kriegsdenkmal Aegidienkirchen
Nicht zuletzt die Schattenlinie am Boden stimmt nachdenklich
Blick über das Alte Rathaus und die Marktkirche
Etwas anderer Stil als das neuere Rathaus
Hannovers Marktplatz
Kunst vorm Sprengel Museum am Maschsee
Aufwändige Holzarbeit
Praktische Wendeltreppe
Auch hier im Museum ist Glamour geboten!
Begehbarer Totenschädel von Niki de Saint Phalle
Fließende Formen
Im Park der Sinne: Die Welt gesehen durch Insektenaugen...
Es kam wie es kommen musste: Unsere 10-tägige Rundreise durch ganz Island fiel dank Corona aus. Zum mittlerweile zweiten Mal. Ist ja nicht so, als hätte ich mich da seit einem Jahr extrem drauf gefreut. Nächstes Jahr beim Drittversuch klappt es dann bestimmt…
Aber der Urlaub war ja genehmigt und das Wetter gut also musste wie so oft in diesem besonderen Jahr spontan eine Alternative gefunden werden. Bis 2021 sind es aktuell noch 103 Tage und 16 Stunden, hoffentlich wird dann alles besser! Jedenfalls war ich vergangenen Mittwoch ohnehin beruflich in Wien unterwegs. Also bot es sich für meine Island-Crew an, sich gemeinsam in Österreichs Hauptstadt zu treffen und dort ein paar Tage das Stadtleben (vor der Ausweisung als Corona-Risikogebiet) zu genießen. Wirklich eine Stadt, die immer eine Reise wert ist! Und mit etwas Glück werde ich dort demnächst tatsächlich regelmäßig arbeiten.
Auf der Suche nach einem weiteren Reiseziel in der näheren Umgebung sind wir dann über den Moldaustausee gestolpert, der sich ja bei diesen warmen letzten Sommertagen mehr als aufgedrängt hat. Also haben wir beschlossen, zwei Nächte in Krumau zu übernachten – schließlich wird dieses kleine Dorf ohne Corona von Touristen nur so überrannt. Český Krumlov, durch das sich die Moldau mehrfach schlängelt, ist wirklich ein kleiner Juwel, eine kleine bezaubernde Stadt mit viel Geschichte.
Freilich können diese beiden Kurzausflüge nicht die raue, wunderschöne Natur Islands kompensieren. Dennoch habe ich so doch noch etwas Neues in Europa entdeckt und konnte etwas von der Arbeit entspannen und Zeit mit Freunden verbringen. Island wird dann nächstes Jahr nochmals in Angriff genommen: Noch 103 Tage. Drückt mir die Daumen…!
Erstmal im Liegestuhl den Innenhof der Universität Wien genießen
Neue Burg am Heldenplatz
Blick von der Albertina auf die Staatsoper
Die kleine Außenstelle des Passauer Bistums in Wien
Blick von der Donauinsel auf die DonauCity
Traumwetter am Karlsplatz
Die habsburgerische Karlskirche
Eine zur barocken Einrichtung passende Kunstinstallation
Blick über Wiens Zentrum
Eine ganz normale Müllverbrennungsanlage
Aussicht am Kahlenberg
Panorama von Wiens Hauptstadt
Wiener Umland im Dunst
Sprung nach Tschechien: St.-Veit-Kirche in Krumau
Spazieren am Fluss
Hinauf zum Schlossberg
Bewacht wird der Schlossgraben von vier Bären
Kleine Geschichtsstunde in Südböhmen
Blick vom Schlossturm Zámecká
Die Altstadt von Český Krumlov
Böhmischer Rinderbraten Svickovà
Moldau bei Nacht
Pestsäule am Marktplatz
Schloss und Mühle an der ruhigen Moldau
Guten Morgen, Kätzchen!
Ausblick von der Marienkapelle über das beschauliche Krumau
Stolz thront das Schloss über der Stadt
Brauereigarten Eggenberg
Das Schloss umschließen den Felsen, ...
... auf dem es errichtet wurde
Keine Termine und leicht einen sitzen
Wohnen an der Flussidylle
Ehemaliges Jesuitenkolleg
Unterwegs im Stadtpark
Schlauchbootfahrer unterm Schlosspark
Kaskadenbrunnen im Schlosspark
Einen angenehmen Ausblick haben die hier im Schloss
Über tschechische Straßen flussaufwärts zum Moldaustausee
Baumwipfelpfad in Lipno
Ausblick über das südliche Ende des Moldaustausees
Lipno am Wasser
Segeln auf dem See
Will hoch hinaus: Julius
Nördlicher Teil des Moldaustausees
Zum Baden ging's an den Sandstrand nach Horní Planá